An Renntagen kann die Rennstrecke bis zum Beginn des ersten Vorlaufes zu Übungs- und Abstimmungsfahrten genutzt werden. Hierbei haben Rennteilnehmer absoluten Vorrang.
Während des Trainings und des Rennens dürfen sich nur aktive Fahrer auf dem Fahrerstand aufhalten.
Die Teilnehmerlisten für die einzelnen Gruppen werden ausgehängt.
Jeder Fahrer muss sich nach Erscheinen der ersten Starterliste davon überzeugen, dass die bei der Anmeldung angegebenen Daten mit dem Ausdruck übereinstimmen.
Die Vorläufe beginnen mit Einzelstart, durch Aufruf der einzelnen Teilnehmer.
Bei den Finalläufen gilt das Kommando:
"Achtung Fahrer - Achtung Helfer - innerhalb der nächsten 10 Sekunden - Start!"
Klar erkennbare Fehlstarts und rüpelhafte Fahrweise werden durch den Rennleiter mit einer 5 Sekunden "Stop and Go-Strafe" geahndet. Diese muß innerhalb der nächsten 3 Runden nach Aussprache der Strafe in der Boxengasse abgestanden werden.
Fahrzeuge, die einen Defekt haben und den Rennablauf stören, müssen von den Streckenposten von der Rennstrecke entfernt werden und dürfen erst weiterfahren, wenn der Defekt behoben wurde.
Deutlich schnellere Fahrzeuge sind vorbeizulassen.
Nach den Vor- oder Finalläufen hat jeder Fahrer oder eine von ihm delegierte Person, die Aufgabe eines Streckenpostens zu übernehmen.
Bei Versäumen der Streckenpostenpflicht wird der vorausgegangene Lauf nicht gewertet.
Jeder Fahrer verpflichtet sich auch außer der Reihe die Aufgabe eines Streckenpostens zu übernehmen.
Ein Renntag besteht aus einem Vor- und drei Finalläufen der einzelnen Klassen.
Bei ausreichend vielen Startern erfolgt die Einteilung der Teilnehmer in gleich große Gruppen.
Die Gruppeneinteilung und Startaufstellung für das erste Finale erfolgt nach den 5 schnellsten Runden im Vorlauf .
Bei Rennabbruch (z.B. durch starken Regen) wird der Renntag erst gewertet wenn in jeder Klasse mindestens der 1. Finallauf beendet wurde. Sollte dies noch nicht geschehen sein, wird das Rennen verschoben.
Für die Finale werden Punkte nach der DMC-Punktetabelle vergeben. Die Platzierung richtet sich nach dem absoluten Ergebnis in jedem Finallauf, unabhängig davon in welcher Gruppe gefahren wurde.
Für die Meisterschaft wird nur das Gesamtergebnisse des Renntages gewertet.
Die Meisterschaftssaison besteht aus 9 Rennveranstaltungen, also 27 Wertungsläufen. An jedem Renntag werden die besten zwei Läufe gewertet. Es gibt nur ein Gesamtergebnis pro Renntag. Von diesen werden die 6 besten Ergebnisse zur Ermittlung des Klassenmeisters herangezogen. Bei Punktgleichheit entscheiden die meisten Siege, zweiten Plätze usw. Damit in einer Klasse ein Meistertitel vergeben werden kann, muss diese mindestens an vier Renntagen stattgefunden haben.
Alle Vorläufe dauern 5 Minuten.
Die Fahrzeit der Rennen in den einzelnen Klassen ist im jeweiligen Klassenreglement festgelegt
Zwischen zwei Läufen einer Klasse liegt mindestens eine Stunde.
Die Fahrzeuge sind nach jedem Lauf unmittelbar und unaufgefordert bei der technischen Abnahme abzugeben. Sollten hierbei Regelwidrigkeiten festgestellt werden, so wird dem Fahrer die Wertung für den vorangegangenen Lauf aberkannt.
Die Rennleitung kann jederzeit eine Senderabgabe anordnen.
Anweisungen der Rennleitung sind unbedingt zu befolgen.
Proteste sind schriftlich und formlos bei der Rennleitung vorzulegen. Der Protest muß spätestens bis zum nächsten Start der entsprechenden Klasse, beim letzten Lauf bis zum Ende des Renntages, eingereicht werden. Die Protestgebühr von 10 € ist in bar dem Protest beizufügen.
Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
Schwerwiegende Verstöße gegen das Reglement, wie Manipulationen an den Motoren, Verwendung nicht zugelassener Motoren oder Verwendung größerer Übersetzungen, wird mit der Streichung der drei besten Ergebnisse in der Endwertung der Saison geahndet.
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